2. Experten-Symposium
Orthopädische Sport-/Bewegungstherapie in der medizinischen Rehabilitation und Rehanachsorge
9. Oktober 2025 | m:con Congress Center Rosengarten
Orthopädische Sport-/Bewegungstherapie in der medizinischen Rehabilitation und Rehanachsorge
Beim zweiten Experten-Symposium steht die orthopädische Sport- und Bewegungstherapie in der medizinischen Rehabilitation und in der Rehanachsorge der Deutschen Rentenversicherung (DRV) als zentraler Träger im Mittelpunkt. Es werden die personellen Anforderungen beleuchtet, die für eine erfolgreiche Umsetzung notwendig sind. Die orthopädische Rehabilitation umfasst die Behandlung und Nachsorge von Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates, wie Arthrose, Wirbelsäulenerkrankungen oder nach Operationen an Knochen, Gelenken und Muskeln. Aufgrund der hohen Verbreitung dieser Erkrankungen finden in diesem Bereich auch die meisten Rehabilitationsverfahren statt.
Programm
13:00 Uhr
Einlass
13.30 Uhr
Eröffnung des Experten-Symposiums
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<<< Beschreibung des Vortrages folgt >>>
13.40 Uhr
Die Versorgung im Bereich Rehabilitation und Nachsorge: Status quo und Perspektiven
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Die Versorgungssituation in der orthopädischen Rehabilitation und Nachsorge in Deutschland ist geprägt von einer hohen Nachfrage aufgrund steigender Erkrankungszahlen, wie Arthrose und Wirbelsäulenerkrankungen. Der Status quo zeigt eine gute medizinische Versorgung, jedoch bestehen Herausforderungen in Bezug auf Versorgungsgerechtigkeit, Fachkräftemangel und regionale Unterschiede. Im Vortrag wird analysiert, wie Digitalisierung, interdisziplinäre Ansätze und präventive Maßnahmen dazu beitragen können, die Effizienz und die Versorgungssituation zu sichern.
14.15 Uhr
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In diesem Vortrag werden die Reha-Nachsorgeangebote der DRV vorgestellt, die darauf abzielen, die Erfolge medizinischer Heilverfahren zu festigen und langfristig zu sichern. Dabei werden die verschiedenen Nachsorgeleistungen, wie die Trainingstherapeutische Reha-Nachsorge (T-RENA) und die Intensivierte Reha-Nachsorge (IRENA) erläutert. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle der Sport- und Bewegungstherapie, die wesentlich dazu beiträgt, Patienten zu einem eigenverantwortlichen, aktiven Lebensstil zu befähigen und den Umgang mit chronischen Erkrankungen zu verbessern. Es werden die ab 2026 geltenden Neuerungen bezüglich Strukturqualität und Personalqualifikation in der Reha-Nachsorge der DRV vorgestellt, um die Qualität und Wirksamkeit kontinuierlich zu sichern und weiterzuentwickeln.
14.50 Uhr
15.20 Uhr
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Am Beispiel zweier ambulanter Rehabilitationseinrichtungen erörtert Tilo Späth die Bedeutung der Sport- und Bewegungstherapie im Rahmen orthopädischer Rehabilitations- und Nachsorgeverfahren aus Sicht der Leistungserbringer. Wie erfolgt die indikationsspezifische Umsetzung im Rahmen regulärer Heilverfahren? Wie gelingt die Verzahnung mit Nachsorgeangeboten zur medizinischen Rehabilitation? Wie werden therapeutische Konzepte für eine Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) umgesetzt? Und wie können durch cross-sektorale Bewegungsinterventionen die Auslastungs- und Ertragssituation von Rehaeinrichtungen verbessert werden? Zudem wird vorgestellt, wie die Personalrekrutierung und -entwicklung erfolgen muss, um handlungsfähig zu sein und dauerhaft zu bleiben.
15.45 Uhr
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Der DVGS, Fachverband für die Professionalisierung der Sport-/Bewegungstherapie und die DHfPG als Bildungspartner, haben ein bundesweit flächendeckendes Qualifikationsnetzwerk für die bewegungsbezogene Versorgung im Gesundheitswesen entwickelt. Für die Leistungsträger wird dadurch transparent, welche Aus-, Fort- und Weiterbildungen die spezifischen Vorgaben der jeweiligen Versorgungsbereiche erfüllen. Für Absolventen wird ersichtlich, inwiefern die Ausbildung für einen spezifischen Berufswunsch, wie z. B. die Arbeit in einer Rehabilitationsklinik, qualifiziert. Für Einrichtungsbetreiber bietet dies die Sicherheit, dass das beschäftigte Personal bzw. Stellenbewerber tatsächlich die Voraussetzungen für leistungsträgerspezifische Abrechnungsfähigkeiten in Prävention, Rehabilitation und Nachsorge erfüllen. Im Vortrag wird erläutert, wie für spezifische Berufs- und Zielgruppen Aus- und Weiterbildungen sowie Nachqualifikationen erfolgen müssen und wie die Qualität der Ausbildung über den DVGS gesichert wird.
16.10 Uhr
Moderation: Thomas Wessinghage
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Die DRV Bund hat in ihrem Leitfaden für die Bewegungstherapie in der medizinischen Rehabilitation die personellen Anforderungen im Bereich der Sport und Bewegungstherapie aktualisiert. Im Rahmen der Diskussionsrunde soll thematisiert werden, welche Konsequenzen sich hieraus für die orthopädische Sport- und Bewegungstherapie in der medizinischen Rehabilitation und Rehanachsorge ergeben und welche Beschäftigungschancen sich daraus für entsprechend qualifiziertes Personal bieten.
17.00 Uhr
Personen
Angelika Baldus
Hauptamtlicher Vorstand Deutscher Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS)
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Angelika Baldus hat ein Lehramt-Studium an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz absolviert. Schon während des Studiums war sie als Sportfachkraft im Freizeit- und Breitensport aktiv. Bereits 1990 wurde sie Geschäftsführerin des Deutschen Verbandes für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS). Seit2018 hat sie die Funktion des Hauptamtlichen Vorstands des DVGS inne. Siebesuchte diverse Fortbildungen zur Qualitätsbeauftragten und Qualitätsauditorin TÜV.
Prof. Dr. Arne Morsch
Fachbereichsleiter Gesundheitsförderung DHfPG und BSA-Akademie
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Er ist Sportwissenschaftler und leitet den Fachbereich Gesundheitswissenschaft/ Gesundheitsförderung an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) sowie an der BSA-Akademie. Vor seiner Tätigkeit an der DHfPG und BSA-Akademie leitete er von1994 bis 2004 die Sport- und Bewegungstherapie in einer stationären Rehabilitationseinrichtung für Orthopädie, Psychosomatik und innere Begleiterkrankungen.
Tilo Späth
Geschäftsführer von zwei ambulanten teilstationären Rehabilitationseinrichtungen, Vizepräsident DVGS
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Tilo Späth, Sportwissenschaftler M. A., Sporttherapeut DVGS Orthopädie und Onkologie, ist angestellter Geschäftsführer von zwei ambulanten teilstationären Rehabilitationseinrichtungen (Karlsruhe und Ulm) von VAMED. Seit 1997 liegt sein Arbeitsschwerpunkt überwiegend auf der Behandlung orthopädischer Patienten sowie auf der Verzahnung von Prävention, Rehanachsorge und Rehabilitation.
Prof. Dr. Thomas Wessinghage
Prorektor der DHfPG, Erster Vorsitzender des DSSV e. V.
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Nach seiner Leistungssportkarriere als Läufer (22-facher deutscher Meister, Olympia-Teilnehmer und Europameister) war er als Facharzt für Orthopädie, Physikalische u. Rehabilitative Medizin und Sportmedizin tätig, zuletzt als Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Medical Park Kliniken im Tegernseer Tal. Heute bringt Prof. Dr. Thomas Wessinghage seine Erfahrung und Expertise in der Lehre an der DHfPG sowie als erster Vorsitzender beim DSSV e. V. –Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen ein.
Nina Boes
Leiterin Abteilung für Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung Westfalen
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Nina Boes ist Juristin, Betriebswirtin und Wirtschaftspsychologin sowie zertifizierter Mindset Coach nach Christian Bischoff. Sie leitet die Abteilung für Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung Westfalen und verantwortet neben der strategischen Weiterentwicklung der Prävention und Rehabilitation die gesamte Leistungserbringung im Zusammenhang mit Leistungen zur Teilhabe.
Daniela Sewöster
Leiterin Bereich „Weiterentwicklung der Rehabilitation – Evidenzbasierung und Konzepte“ der Deutschen Rentenversicherung Bund
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Daniela Sewöster ist Diplom-Psychologin und leitet den Bereich „Weiterentwicklung der Rehabilitation – Evidenzbasierung und Konzepte“ der Deutschen Rentenversicherung Bund. Zu ihrem Arbeitsschwerpunkt gehört die wissenschaftliche Fundierung rehabilitativer Konzepte sowie die Begleitung und Steuerung der Umsetzung.
Veranstalter
Das Experten-Symposium wird veranstaltet von
Anmeldung
Kostenfrei möglich – begrenzte Tickets
Teilnehmer des Aufstiegskongresses können kostenfrei auch am Experten-Symposium teilnehmen. Einfach im Rahmen der Ticketbuchung für den Aufstiegskongress den entsprechenden Punkt ankreuzen. Das Experten-Symposium ist nur in Kombination mit dem Aufstiegskongress buchbar. Die Anzahl der Tickets für das Experten-Symposium ist begrenzt, deshalb am besten gleich zum Aufstiegskongress anmelden und die kostenfreie Teilnahme am Experten-Symposium sichern.