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Begrüßung

Forum Wissenschaft

Untersuchung zu Gesundheitszustand, Arbeitstauglichkeit und Chronifizierungsrisiko von Rückenschmerzen

Rückenschmerzen gehören zu den am häufigsten angegebenen Schmerzen in Deutschland. In repräsentativen Befragungen gaben bis zu 85 Prozent der befragten Personen an, dass sie mindestens einmal in ihrem Leben bereits Rückenschmerzen hatten (Lebenszeitprävalenz). Über 20 Prozent gaben an, dass sie im Vorjahr unter Rückenschmerzen gelitten hatten, die mindestens drei Monate oder länger angehalten hatten. Für die Behandlung von Erkrankungen der Wirbelsäule und des Rückens entstehen jährlich Kosten in Milliardenhöhe. Diese direkten Kosten, die durch ärztliche Behandlungen, Medikamente, rehabilitative Maßnahmen etc. entstehen, werden durch indirekte Kosten (Produktivitätsausfall bei Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit) weiter erhöht. Somit liegt die Schlussfolgerung nahe, dieses volkswirtschaftliche Problem vor allem durch effektive und effiziente Interventionsmaßnahmen zu lösen, die die Arbeitsunfähigkeitsrate, die Anzahl der Rezidive sowie die Gefahr der Chronifizierung reduzieren und zudem als präventive Interventionsmaßnahmen ausgeübt werden können.
Zu dieser Problematik hat die DHfPG in Kooperation mit der Kieser Training AG eine Studie durchgeführt. Das primäre Forschungsziel bestand in der Evaluation der Effekte eines tertiärpräventiven Krafttrainings nach dem Kieser Training-Konzept im Anschluss an eine medizinische Heilbehandlung bei Personen mit chronischen oder unspezifischen Rückenschmerzen. Untersuchungsgegenstand waren neben funktionellen Effekten (Kraftsteigerung der Rumpfmuskulatur) primär subjektive Wahrnehmungen hinsichtlich physischem und psychischem Gesundheitszustand, der selbst empfundenen Arbeitstauglichkeit sowie hinsichtlich des Chronifizierungsrisikos für die Rückenschmerzen.

Neurophysiologische Hintergründe hinsichtlich moderner Sport- und Fitnessuhren zur Steigerung der Trainingsqualität und Kundenbindung

Firmen wie Polar, Garmin, Suunto u. a. implementieren verstärkt Funktionen in ihre Sport- und Fitnessuhren, um die Nachhaltigkeit der Trainingsbelastungen zu steuern. Die Firma Polar nennt diese z. B. Polar OwnIndex, Nightly Recharge™. Bei Garmin heißen die entsprechenden Funktionen z. B. HFV-Stresstest. Alle diese Funktionen basieren auf der Messung von Daten der Herzfrequenzvariabilität (HFV) bzw. der Herzratenvariabilität (Heart Rate Variability = HRV). Die Messdaten dienen dazu, das Verhältnis vom sympathischen zum parasympathischen Nervensystem zu erkennen. Die entsprechende Darstellung erfolgt auf den Fitness- und Sportuhren u. a. mit Ausprägungen der vagalen Fitness wie beispielsweise dem RMSSD-Wert. Anders als bei den meisten Sport- und Fitnessuhren bisher werden diese Messparameter den Sportlern direkt angezeigt. Dies erfolgt einerseits über die Uhrendisplays und andererseits über Informationstafeln der Apps in Smartphones, Computern und Tablets. Eine besondere Herausforderung für Nutzer dieser Sport- und Fitnessuhren ist, dass sie die Daten von Beat-to-Beat-Intervals in Millisekunden ebenso selbstständig interpretieren müssen wie auch 28-Tage-HRV-Werte. Trainer in Sportvereinen, Gesundheits- und Fitnesseinrichtungen sollten nun die Ansprechpartner für diese Zielgruppe sein. Der Vortrag erläutert allen Interessenten in angemessener Sprache und Form die Grundlagen dieser neurophysiologischen Messparameter. So werden die Trainer verlässliche Ansprechpartner für die Sporttreibenden, was einerseits zur Intensivierung der Trainingsbetreuung und andererseits zur Erhöhung der Kundenbindung führt.

Entwicklung, Durchführung und Evaluation eines App-basierten Achtsamkeitstrainings

„Mehr Stressresistenz“, „fokussierter im Alltag sein“ und „allgemein mehr Zufriedenheit“ – das wünschen sich viele Menschen. Ein möglicher Weg dorthin führt über die Achtsamkeit (engl. mindfulness). Sie ist ein Qualitätsmerkmal des menschlichen Bewusstseins, eine besondere Form von Aufmerksamkeit. Achtsamkeit muss, wie vieles andere auch, geübt werden, wenn sie in unseren (Berufs-)Alltag Einzug halten soll. Es reicht nicht, die Theorie zu kennen. Erst wenn wir Achtsamkeit ausprobieren und wiederholt einsetzen, erfahren wir sie und lernen sie kennen.
Genau hier „scheitern“ die meisten Menschen, denn entweder macht einem die mangelnde Zeit oder das fehlende Angebot eines entsprechenden Achtsamkeitsprogramms den „Strich durch die Rechnung“.
Geeignete Programme, die auf die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen der Trainierenden abgestimmt und zeitlich flexibel durchführbar sind, gewinnen immer mehr an Bedeutung. Aufgrund ihrer guten Verfügbarkeit sind Apps eine effektive Möglichkeit, die diesen Ansprüchen gerecht wird.
Erfahren Sie in diesem Vortrag, wie nach Entwicklung einer solchen App und anschließender Durchführung sowie Evaluation eines sechswöchigen Achtsamkeitstrainings das Achtsamkeitserleben bei berufstätigen Frauen und Männern einer privaten Hochschule untersucht wurde.
Lassen Sie sich inspirieren und nehmen Sie kleine Übungen oder Ideen für sich mit.

Recovery-Maßnahmen und ihre emotionale Wirkung in der Dienstleistungsinteraktion 

„Einmal dort trainiert … nie wieder“, „unprofessionell!“, „bloß nicht dorthin“, „den Preis keinesfalls wert“ – Bewertungen von Kunden können nicht nur vernichtend sein, sondern (gerade online) auch in kürzester Zeit eine Vielzahl anderer Personen erreichen. Die Folgen: Ihr Unternehmensimage leidet in der öffentlichen Wahrnehmung, potenzielle Kunden könnten von der Inanspruchnahme Ihrer Leistung absehen und Ihre Konkurrenten profitieren.
Häufig sind negative Emotionen der Grund für solche Reaktionen der Kunden, entstanden durch Fehler bei der Dienstleistungserbringung: ein ungenießbares Essen, lange Wartezeiten, eine verloren gegangene Hotelreservierung, ein vergessener Termin für ein Personal Training etc. Vermeidbar sind solche Fehler nicht. Denn in der Dienstleistung agieren Menschen. Und wo Menschen agieren, passieren Fehler. Die Erwartung der Kunden aber ist eine andere: ein reibungsloser Service – und zwar immer und überall.
Statt sich aber dem unmöglichen Unterfangen zu widmen, Fehler bei der Dienstleistungserbringung gänzlich auszumerzen, sollten Sie sich vielmehr die Frage stellen, wie Sie unmittelbar nach Auftreten solcher Fehler mit dem Kunden agieren. Den Mitarbeitern stehen verschiedene Maßnahmen zur Verfügung, die in diesem Vortrag hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Emotionen der Kunden beleuchtet werden. Humor wird dabei in der Praxis kaum eingesetzt – doch wieso eigentlich nicht? Im besten Fall gelingt es Ihnen nämlich genau damit, dass der Kunde Ihr Unternehmen mit einem guten Gefühl verlässt – und die Gefahr negativer Bewertungen gar nicht erst entsteht. Im Vortrag werden die bedrohlichen Folgen für Unternehmen thematisiert, die schon einmalige Fehler in der Dienstleistung haben können. Demgegenüber werden Maßnahmen präsentiert, mit denen emotional aufgebrachte Kunden schnell zu besänftigen sind, und wie Humor als Wunderwaffe wirken kann.

Alternative Ansätze zur Bewältigung der Datenflut

Bewegung, Haltung und sportliche Leistungsfähigkeit sind komplexe, multivariate Phänomene. Moderne Technologien ermöglichen es, diese durch Erhebung großer Datenmengen umfassend abzubilden. Im Vergleich zu früher entstehen durch die Berücksichtigung neuer Aspekte Potenziale, Prognosen zu verbessern und neues Wissen zu generieren. Andererseits wird durch diese Entwicklung die Datenlage immer unübersichtlicher und es wird zunehmend wichtiger, bedeutsame Informationen zu extrahieren. Trainer und Sportler stehen vor der zentralen Herausforderung, mit der Menge an Daten adäquat umzugehen und diese bestmöglich zu nutzen. Strategien zu Maschinellem Lernen und Data Mining konnten in weitreichenden Domänen vielversprechende Resultate erzielen. Der Einsatz in der Bewegungs- und Trainingswissenschaft fällt bislang jedoch begrenzt aus. Anhand relevanter Praxisbeispiele sowie eigener Forschungsarbeiten soll der Vortrag mögliche Einsatzfelder innerhalb der Bewegungs- und Trainingswissenschaft beleuchten sowie Potenziale und Grenzen der Methodik herausstellen.

Forum Management

Customer Insights gewinnen und richtig nutzen

Der Fitness- und Gesundheitsmarkt boomt, die Anlagenzahl – und damit auch die Anzahl an Konkurrenten auf dem Markt – wächst. Die Stimmen nach Differenzierung werden immer lauter, um langfristig erfolgreich am Markt zu bestehen und von den Kunden präferiert zu werden.
Gleichzeitig verlieren sich viele Unternehmen noch immer in einer ungünstigen Perspektive. Sie betrachten den Markt aus Sicht des Unternehmens. Der Glaube, „schon zu wissen“, was die Kunden wollen, prägt ihr Handeln. Dieses Phänomen ist kein spezifisches der Fitness- und Gesundheitsbranche, sondern zeigt sich über die verschiedensten Branchen hinweg.
Obwohl klar ist, dass es letztlich der Kunde ist, der wählt, welches Leistungsangebot er in Anspruch nimmt – und damit über Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens entscheidet, wird die Konsumentenverhaltensforschung vielfach bestenfalls stiefmütterlich behandelt. Ihre Notwendigkeit und vor allem ihr vielversprechendes Potenzial wird weiter verkannt. Richtig gemacht jedoch, kann – und wird – eine Orientierung am Konsumenten ganz wesentlich zum Erfolg des Unternehmens beitragen.
In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie Sie tatsächlich Einblicke in Wünsche und Bedürfnisse Ihrer Kunden gewinnen
– warum eine Trendorientierung nur „die halbe Miete“ für ein erfolgreiches Agieren auf dem Markt ist
– weshalb eine gut aufeinander abgestimmte Kommunikation Bekanntheit und Vertrauenswürdigkeit fördern
– und wieso „Fehler begehen“ für Sie der Schlüssel zum Erfolg sein kann

Was ein Unternehmen zur souveränen Teilhabe an der Mediengesellschaft braucht

Die Digitalisierung hat zwei Dimensionen grundlegend verändert: Raum und Zeit. Viel schneller als je zuvor laufen Nachrichten um die Welt – und plötzlich ist auch eine räumliche Trennung aufgehoben. Alles hängt mit allem zusammen.
Parallel dazu hat sich das Informations- und damit auch das Kommunikationsangebot grundlegend verändert. Neben Presse, Funk und Fernsehen existieren millionenfache Angebote in digitalen Medien. Wer souverän an dieser Mediengesellschaft teilhaben möchte, benötigt einen bislang ungekannten Ansatz – nämlich in Resonanzräumen zu denken.
In diesem Vortrag erfahren Sie:
• wie sich die Mediengesellschaft grundlegend verändert hat und warum wir am Beginn einer neuen Epoche stehen
• wie die Theorie der affektiven Resonanz hilft, mit digitaler Kommunikation umzugehen
• was es bedeutet, in Resonanzräumen zu denken und zu kommunizieren
• wie Sie mit Fake News umgehen und dabei die emotionale und rationale Ebene zusammenführen sollten
• was Sie zur Kommunikation der Zukunft wissen sollten
Gerade in Zeiten einer Pandemie kommt Unternehmen eine bedeutende Rolle zu, wenn sie frei von Fake News kommunizieren und informieren: in Resonanzräumen, sachgerecht und objektiv.

Voraussetzung für eine gute Unternehmensführung: Die Finanzplanung einfach erklärt

Um ein Ziel gleich welcher Art zu erreichen, machen Menschen oft Pläne. Um ein Business erfolgreich zu führen, werden analog dazu Businesspläne erstellt, die immer auch eine Finanzplanung beinhalten. Lernen Sie in diesem Vortrag, aus welchen Bausteinen eine Finanzplanung besteht und warum sich JEDER Unternehmer damit beschäftigen sollte.
Machen Sie sich anhand von ausgewählten Beispielen bewusst, aus welchen Daten (Zahlungsströmen) sich die einzelnen Teilpläne zusammensetzen, wie sie zusammenhängen und welchen Nutzen Sie als Unternehmer daraus generieren können. Vermeiden Sie in Zukunft unternehmensbedrohende Liquiditätsengpässe und optimieren Sie Ihre Rentabilität – unabhängig von der Art und Größe Ihres Unternehmens. Die dargestellten Beispiele zeigen eindrucksvoll und leicht verständlich die Bedeutung der einzelnen Berechnungen.
Desweiteren wird Ihnen am Beispiel der integrierten Planungsrechnung aufgezeigt, wie sich Ihre betriebswirtschaftliche Statistik (verkaufte Mitgliedschaften, Fluktuation, Mitgliedspreise etc.) auf die Finanzplanung auswirkt und wie Sie somit auf Grundlage von logisch nachvollziehbaren Berechnungen Entscheidungen mittels Zahlen untermauern und ggf. verbessern können.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– warum Sie sich als Unternehmer mit einer Finanzplanung befassen sollten
– wie sich der Aufbau und Inhalt von Finanzplanungen gestaltet
– wie anhand ausgewählter Beispiele die Umsetzung in der Praxis erfolgt

Kundenerlebnisse als wesentlicher Erfolgsfaktor

Kundenerlebnisse spielen eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung von Konsumenten. Neben dem Preis und der Qualität gehören sie zu den wichtigsten Entscheidungskriterien.

Kaufentscheidungen werden aber nicht nur im Rahmen von initialen Käufen wie bspw. dem Abschluss einer Fitnessmitgliedschaft getroffen, sondern insbesondere auch dann, wenn es darum geht, ob die bestehende Mitgliedschaft im Studio verlängert werden soll oder nicht. Da zu diesem Zeitpunkt die Kriterien Preis und Qualität völlig transparent und vor allem bekannt sind, rückt der Aspekt „Kundenerlebnisse“ logischerweise noch mehr in den Vordergrund – vor allem jetzt, wenn man die bisherigen Auswirkungen der Corona-Pandemie betrachtet.

Um nun aus Sicht eines Fitness- und Gesundheitsunternehmens diese Kaufentscheidung zu seinen Gunsten zu beeinflussen, ist es unabdingbar, sich auf das Schaffen unvergleichbarer Kundenerlebnisse zu fokussieren.

Wie das in der Praxis gelingen kann, zeigt Ihnen Niko Russ in diesem Impulsvortrag.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– warum Kundenerlebnisse ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Kundenbindung sind
– wie Sie unvergleichbare Kundenerlebnisse schaffen, damit Ihre Kunden zu Fans werden
– mehr über praxiserprobte Tipps & Tricks für einzigartige Kundenerlebnisse in Ihrem Studio

Eine Chance für Käufer und Verkäufer

Es gibt viele Geschichten über erfolgreiche Existenzgründer. Eine gute Idee zum richtigen Zeitpunkt und ein fantastisches Team sind vielversprechend, aber kein Automatismus für Erfolg! Scheitern ist oftmals die Realität. 7 von 10 Unternehmensgründungen scheitern. Eine gute und realistische Vorbereitung ist daher dringend zu empfehlen.

Etwas mehr als 80 Prozent der Gründer wählen die Neugründung eines Unternehmens. Eine interessante und spannende Option bietet in der aktuellen Marktsituation aber auch die Unternehmensnachfolge bzw. Betriebsübernahme – sowohl für den Käufer als auch für den Verkäufer!
Ein bestehender Betrieb verfügt über ein Geschäftsmodell, was auf seinen Erfolg hin überprüft werden kann. Es gibt bereits einen Kundenstamm und auch eine Struktur. Sofern dies zukunftsfähig erscheint und der Kaufpreis angemessen ist, ist das Risiko für den Gründer geringer und die Finanzierung durch die Bank einfacher.

Bei der Betriebsübernahme gibt es verschiedene Optionen und es sind viele Punkte und Details auf beiden Seiten zu beachten. Im Vortrag werden zunächst die Wege in die Selbstständigkeit und dann konkret die Optionen der Unternehmensnachfolge mit ihren Vor- und Nachteilen aufgezeigt. Im weiteren Verlauf wird ein Nachfolgefahrplan mit verschiedenen Szenarien dargestellt und es werden Schritte bei einer Betriebsübernahme erläutert.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie spannend eine Selbstständigkeit ist – jedoch eine kritische Überprüfung niemals fehlen darf
– welche verschiedenen Wege es in die Selbstständigkeit gibt
– welche Chancen/Risiken eine Unternehmensnachfolge für Käufer und Verkäufer darstellt
– was beide Parteien bei einer Unternehmensnachfolge berücksichtigen sollten
– wie mögliche Nachfolgefahrpläne und Schritte bei der Betriebsübernahme aussehen

Forum Trainingswissenschaften

Wie man das „Medikament“ sportliches Training mit hoher Dosis, aber dennoch nachhaltig gesund verabreichen kann

Die Metapher „Sportliches Training = Medikament“ wird gerne zur Visualisierung verwendet, wenn das bedeutende Potenzial des körperlichen Trainings zur Gesundheitsförderung beschrieben werden soll. In der Tat gibt es kaum eine Maßnahme, die vergleichbare Gesundheitswirkungen – und bei vernünftiger Anwendung weitgehend ohne Nebenwirkungen – erzielen kann wie das sportliche Training. Training und Medikamente haben aber eine weitere Gemeinsamkeit: Man muss die Dosierung beachten, um eine optimal gesundheitsfördernde Wirkung zu erzielen. Eine Überdosis provoziert Nebenwirkungen. Studien untersuchen in der Regel lediglich die Bruttoeffektivität einer Trainingsmaßnahme in Form der messbaren Trainingseffekte. Eventuelle Nebenwirkungen, die sich erst in der langfristigen Anwendung einer Maßnahme zeigen, werden in der Regel nicht dokumentiert. Zieht man solche Nebenwirkungen von der Bruttorwirksamkeit des Trainings ab, bleibt die Nettoeffektivität, die unter dem Gesichtspunkt des nachhaltigen Trainings der entscheidende Faktor ist. In Zeiten des Functional Training, in denen ein ständiges Powertraining („High Intensity“) im Trend liegt, sollte dieser Aspekt stärker berücksichtigt werden. Nachhaltig zu trainieren, bedeutet effektiv aber auch sicher (ohne unerwünschte Nebenwirkungen) zu trainieren. Getreu dem Kongressmotto „It’s time for action“ sollte man sich bereits jetzt Gedanken machen, wie man das Training seiner Kunden unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit optimieren kann, und nicht erst dann, wenn durch Trainingsexzesse ein intensives Training nicht mehr möglich ist.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie sich die Bruttoeffektivität von der Nettoeffektivität des Trainings unterscheidet
– warum es schwierig ist, die Nettoeffektivität des Trainings zu bestimmen
– wie man das Training seiner Kunden gestalten kann, um diesen ein effektives und langfristig gesundes Training zu ermöglichen

Warum der biomechanische Ansatz nicht ausreicht – Neurotraining als Ergänzung zu den klassischen Trainingsmethoden

Seinen Kunden ein nachhaltiges Training zu bieten, bedeutet stets offen für neue Trainingsansätze zu sein. Überträgt man Erkenntnisse aus der Neurophysiologie auf das sportliche Training, so eröffnet sich mit dem sogenannten „Neurotraining“ eine neue Trainingsform über die klassische biomechanische Vorgehensweise hinaus. Die Hauptaufgabe unseres Gehirns besteht darin, das Überleben zu sichern. Um das zu gewährleisten, kann sich das Nervensystem in jedem Alter anpassen. Dies ermöglicht eine schnelle Änderungen der Interpretation bezüglich Schmerz, Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Schnelligkeit. Ein optimales Zusammenspiel von visuellem, propriozeptivem und vestibulärem System bietet jedem Einzelnen Vorteile, denn jede Bewegung in Sport und Alltag ist vom Nervensystem als zentrale Leitstelle abhängig. Eine ganzheitliche Betrachtung von Training benötigt also immer auch einen Blick durch die inputorientierte neurowissenschaftliche Linse statt eine ausschließlich outputorientierte biomechanisch-funktionelle Herangehensweise. Im Neurotraining wird das Nervensystem durch spezielle Mobilitätsübungen sowie visuelle und vestibuläre Trainingsformen beansprucht, um die Kommunikation zwischen Bewegungssystem und Nervensystem zu optimieren. Diese bessere Kommunikation kann helfen, Schmerzen zu lindern und das persönliche Leistungspotenzial auszuschöpfen. Neurotraining kennt dabei keine Grenzen. Unabhängig davon, ob es im Bereich Fitness, Therapie, Gesundheit oder Leistungssport angewendet wird, die Vorteile sind umfassend wie bei kaum einem anderen Trainingssystem.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– welche Hauptaufgaben und Arbeitsweisen das Gehirn erfüllt
– wie die drei systemrelevanten Steuerungssysteme arbeiten
– welche grundlegenden Prinzipien und Gesetze das neurozentrierte Training charakterisieren

Forum Coaching

Persönlichkeitsentwicklung ist ein zentrales Ziel unserer täglichen Arbeit – wie kann uns Coaching hier helfen?

„Wenn wir unseren Blick auf die Dinge verändern, dann verändern sich auch die Dinge, auf die wir blicken.“ (Wayne Dyer)

Im Fitness- und Gesundheitsmarkt helfen wir Menschen, sich zu entwickeln, sowohl auf Kundenseite als auch auf der Mitarbeiterebene. Wir arbeiten in einem People Business, in dem die Beziehung zu den Menschen im Vordergrund steht. Ohne Beziehung gibt es keine Veränderungen, ohne Veränderungen gibt es keine Zielerreichung und ohne Zielerreichung gibt es keine dauerhafte Kunden- oder Mitarbeitertreue. Insbesondere im Rahmen der aktuellen Corona-Krise wurde dies uns allen sehr deutlich bewusst. Erfahren Sie in dem Vortrag mehr über die drei zentralen Wirkungsbereiche, in denen Coaching hier unterstützen kann und warum die Eigenverantwortung für jede Zielerreichung zentral ist. Die Beratung/Betreuung, mit der wir auf der Fläche mit unseren Kunden in Kontakt treten, wird vor allem auch in und nach der aktuellen Situation immer mehr zu einem qualitativen Differenzierungsmerkmal zwischen verschiedenen Einrichtungen. Stellen Sie sich vor, Sie können Ihre Betreuungsqualität über Coaching steigern und einen höheren Nutzen für den Kunden erzielen, wäre das nicht ein wichtiges Werkzeug für Ihre tägliche Arbeit? Wie Sie Coaching in der Mitarbeiterführung einsetzen können, wird ebenfalls thematisiert.
Nicolai Rolli möchte in seinem Vortrag Lust auf die Themen Verhaltensänderungen und Persönlichkeitsentwicklung im Allgemeinen machen und Ihnen zeigen, wie neue Wege in Mitarbeiterführung und Kundenbindung aussehen können, wenn wir nachhaltige Ergebnisse erzielen wollen.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– konkrete Ansätze und Ideen, wie Sie Coaching in die Anwendung bringen können
– warum die Willenskraft mit einem Muskel vergleichbar ist
– warum unsere eigenen Annahmen unser Handeln beeinflussen
– warum keine direkten Lösungsvorschläge vom Coach gemacht werden und welche Vorteile das für Kunden und Mitarbeiter hat

Ihre Meinung ist uns wichtig! Geben Sie uns hier Feedback zum Vortrag.

Die Führungskraft in Aktion mit dem „Inneren Team“ – den Umgang mit Neuem und Veränderungen erfolgreich managen!
Eine zentrale Aufgabe jeder Führungskraft ist auch die Achtsamkeit für sich selbst und das Reflektieren des eigenen Arbeits- und Gesundheitsverhaltens. Wie aber schafft es eine Führungskraft, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Problematik, zu einem erfolgreichen und psychisch stabilen Führungsstil? Welche innere Haltung unterstützt sie auch in einer solchen Krise dabei, einen situationsadäquaten Umgang mit ihren Herausforderungen und Aufgaben zu finden? Und wie wirkt sich eine Klärung ihrer unterschiedlichen Rollen auf die verschiedenen Verantwortungsanforderungen einer Führungskraft aus?
Der Forumsbeitrag setzt an dem Modell des Inneren Teams nach Schulz von Thun an, nach dem jeder Mensch eine innere Pluralität besitzt. Um Entscheidungen treffen und sich selbst, aber auch die eigenen Mitarbeiter führen zu können, bedarf es Rollenklarheit dieser „inneren Stimmen“, insbesondere in schwierigen Zeiten. Hierbei ist es nicht das Ziel, sich chamäleonhaft an bestimmte Anforderungen einer Situation anzupassen, sondern sich in Übereinstimmung mit dem Inneren Team Verhaltensweisen bewusst zu machen und stimmig zu agieren.
Julia Krampitz beschreibt, wie eine innere Teamkonferenz im Rahmen von Coaching-Interventionen zur erfolgreichen Führung beiträgt. Denn wer weiß, was Aussagen durch verschiedene Mitglieder des Inneren Teams zum Ausdruck bringen wollen, kann berufliche wie auch private Veränderungsprozesse so gestalten, dass sie im Einklang mit den eigenen Bedürfnissen stehen. Das spart Ressourcen, treibt gesundes Self-Leadership voran – und bildet nicht zuletzt auch die Basis für gegenseitiges Verstehen, Toleranz und Wertschätzung gegenüber dem Mitarbeiter.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– welche Relevanz dem Coaching bei der Reflexion des Führungsstils zukommt
– wie Coaching eingesetzt werden kann, um eine gesunde Selbstführung zu fördern
– welches Coaching-Tool Führungskräfte unterstützen kann, ihr Verhaltensrepertoire zu erweitern, um in Übereinstimmung mit sich selbst situationsadäquat agieren zu können

Forum Ernährung

Nachhaltige Etablierung von Ernährungsangeboten in Fitnessunternehmen durch motivierte Experten der Zukunft
Ernährungspläne, Ernährungskonzepte, Themen wie „Clean Eating“ und die Optimierung der eigenen Ernährungsweise gehören zum Lifestyle in unserer Gesellschaft und befinden sich im stetigen Wandel. Der Wissensdurst nach der „perfekten Ernährung“ war noch nie so stark wie im letzten Jahrzehnt. Trotzdem bieten Fitnessunternehmen selten nachhaltige Ernährungskonzepte unter der Leitung von Experten an. Das Thema Ernährungscoaching ist, so scheint es, immer noch ein nicht lohnendes Geschäft.
Dieser Vortrag soll aufzeigen, dass ein Experte auf dem aktuellsten wissenschaftlichen Stand unersetzbar ist. Aus eigener Erfahrung wird Jola Jaromin-Bowe die Best Practice aufzeigen, wie lohnenswert es sein kann, Ernährungsangebote nachhaltig in Fitnessunternehmen zu etablieren, was dafür notwendig ist und welchen Nutzen Kunden der jeweiligen Fitnessunternehmen daraus ziehen können. Des Weiteren werden in diesem Vortrag die Vorteile in der Beschäftigung von Studierenden des Studiengangs Bachelor of Arts Ernährungsberatung (BEB) in einem Fitnessunternehmen, die Auslastung, aber auch die Finanzierung solcher Stellen dargestellt.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– die Vorteile von BEB-Studierenden im Betrieb
– mögliche und lohnende Einsatzgebiete von BEB-Studierenden als Best Practice
– warum gerade für BEB-Studierende eine hohe Vakanz in einem Fitnessunternehmen besteht
– wie Teamwork und Handlungskompetenzen von DHfPG-Studierenden gebündelt eingesetzt werden können

Wie Sie Ihre Ernährung gestalten sollten, um auch mit 80 noch top in Form zu sein

Die Frage nach einer gesundheitsbewussten Ernährung stellt sich im Leben immer wieder und auch in jedem Alter. Die Ernährung sichert und beeinflusst unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden von der Entwicklung in der Kindheit bis ins hohe Alter!
Natürliche Veränderungen, die den Alterungsprozess begleiten, werden durch die individuelle
Genetik, aber auch durch den persönlichen Lebensstil beeinflusst.
Viele Erkrankungen sind auch durch die Ernährung bedingt, die sich vorsorglich vermeiden ließen! Fast schon saisonal werden wechselnde Ernährungstrends mit einer Vielzahl von Vorteilen für eine gesunde Ernährung propagiert. Zudem beeinflussen insbesondere Gewohnheiten und Lebensmittelpräferenzen sowie soziokulturelle Faktoren das individuelle Ernährungsverhalten im Laufe des Lebens. Das individuelle Ernährungsverhalten stellt somit lebenslang eine zusätzliche Herausforderung für jeden Einzelnen dar.

Wie kann eine bedarfsgerechte Ernährung in den unterschiedlichen Lebensphasen aussehen, um möglichst lange belastbar und fit zu bleiben? Wonach sollte man sein Ernährungsverhalten – auch im Hinblick auf den Alterungsprozess – ausrichten?
Diese und weitere Fragestellungen werden in diesem Vortrag näher behandelt.

Sie erfahren hier:
– was man unter einer bedarfsgerechten Ernährung bis ins hohe Alter versteht
– von welchen Ernährungsstrategien Sie im Laufe des Lebens wirklich profitieren
– wie man aus theoretischen Grundlagen praxisorientierte Empfehlungen ableitet

Forum Gruppentraining

Wie Sie Kundenerwartungen erkennen, erfüllen und übertreffen

Eng anliegende Leggings, bunte Stulpen, neonfarbene Bodys und Stirnbänder – die Must-haves in den 80er Jahren für jeden, der am damaligen Aerobic-Programm in der Gruppe teilnahm oder allein vor dem heimischen Fernseher zu Jane Fondas Aerobic-Videos mitturnte. Waren das tatsächlich die Anfänge des Gruppentrainings?
Knapp 40 Jahre später füllen sogenannte Group-Fitness-Instruktoren ganze Hallen. Dunkle Räume, Nebel, Lichteffekte und Live-DJ`s schaffen komplett neue Dimensionen. Das Gruppentrainingsangebot durchlief in den vergangenen Jahrzehnten eine sagenhafte Entwicklung.
An welchem Punkt der Entwicklung stehen wir heute? Und was bedeutet das für den Gruppentrainingsbereich? Die Ansprüche der heutigen Gruppentrainingsteilnehmer haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Im Gruppentraining treffen Menschen mit unterschiedlichsten Erfahrungen, Erwartungen, Wünschen und Zielen aufeinander. Dieser Vortrag soll Ihnen helfen, Ihre Kunden und deren Bedürfnisse besser kennenzulernen, um sie langfristig für Ihr Unternehmen zu begeistern.

In diesem Vortrag erfahren Sie u. a.:
– wie sich Gruppentraining im Zuge der Zeit entwickelt hat
– welche Erwartungen und Bedürfnisse die unterschiedlichen Gruppentrainingskunden mitbringen
– wie Sie dank Gruppentraining neue und bisher vernachlässigte Zielgruppen generieren können

Forum BGM

Wie eine sinnhaft erlebte berufliche Tätigkeit sich auf die Leistungsfähigkeit, Unternehmensbindung und Gesundheit auswirkt

In der Diskussion um die heutigen Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen kann man den Eindruck gewinnen, dass Arbeit per se als Risikofaktor für die Entwicklung chronischer Erkrankungen anzusehen ist. Dominierende Gesundheitsprobleme sind dabei vor allem Erkrankungen des Muskel-Skelett- und Herz-Kreislauf-Systems, des Stoffwechsels sowie zunehmend auch psychische Störungen. Diese Sichtweise birgt die Gefahr, dass Arbeit grundsätzlich als ein zentrales Gesundheitsrisiko gesehen wird.
Eine nachhaltigere Herangehensweise im BGM ist es, die großen gesundheitsfördernden Potenziale von Erwerbsarbeit stärker in den Fokus zu rücken. Arbeit sichert den Lebensstandard der Bevölkerung und kann eine wichtige Ressource zur Selbstverwirklichung darstellen, indem man die eigenen Fähigkeiten sinnvoll in die Gesellschaft einbringen kann. Insofern muss BGM zunächst dazu beitragen, dass Unternehmen mit gesunden Mitarbeitern ihren eigentlichen Zweck, nämlich die Produktion von Gütern und Dienstleistungen, erfüllen können, um so langfristig Beschäftigungsfähigkeit zu sichern.
Studien zeigen, dass eine von Beschäftigten sinnhaft erlebte berufliche Tätigkeit als wichtiger Aspekt der Arbeitsmotivation zählt. Dies wirkt sich unmittelbar auf die Leistungsfähigkeit, die Unternehmensbindung und letztlich auf die Mitarbeitergesundheit aus. Für Sinnstiftung bei der Arbeit zu sorgen, kann demnach als zentraler Erfolgsfaktor im BGM angesehen werden. Bei der Entwicklung unternehmensspezifischer Strategien kommt den Führungskräften eine besondere Rolle zu.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie sinnhaft erlebte Erwerbsarbeit mit geringeren Fehlzeiten und weniger arbeitsbedingten gesundheitlichen Problemen einhergeht
– welche Chancen unternehmensspezifische Strategien bieten, damit der eigene Anspruch von Erwerbstätigen an sinnstiftende Arbeit und Wirklichkeit zusammenpassen
– wie gute Führungsarbeit mit sinnstiftender Erwerbsarbeit verbunden ist und sich auf Mitarbeiterbindung und Recruiting auswirkt

Wie sich das Betriebliche Gesundheitsmanagement durch die Corona-Pandemie verändert hat

Homeoffice, Videokonferenzen und Webmeetings gibt es schon länger, jedoch erleben wir durch die Corona-Pandemie gerade einen enormen Schub in der Nutzung digitaler Möglichkeiten zur Information, Kommunikation und in einigen Bereichen auch im Rahmen der Dienstleistungserbringung. Die Ausgangsbeschränkungen zu Beginn der Corona-Pandemie führten zu einem abrupten Ende der Vor-Ort-Termine für das BGM und insbesondere für die Angebote zur Gesundheitsförderung in Unternehmen. Auch nach den schrittweisen Lockerungen, die seit Mai in Kraft traten, zeigt sich derzeit immer noch die Abschottung vieler Firmen gegenüber externen Personen, die nur in besonderen und wichtigen Fällen das Unternehmen betreten dürfen. Im Zuge der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie hat ein Großteil von BGM-Dienstleistern neue (digitale) BGM-Leistungen entwickelt, um auch Beschäftigte im Homeoffice erreichen zu können. Dennoch berichten viele BGM-Dienstleister über einen Einbruch ihrer Auftragslage. Während Gesundheitsschutz in dieser Krise im Mittelpunkt steht, stellen sich viele BGM-Verantwortliche in Unternehmen und erst recht BGM-Dienstleister die Frage, wie es mit dem BGM weitergeht: Muss es zukünftig stets einen Mix aus analogen und digitalen BGM-Angeboten geben?

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie das BGM im Zusammenhang mit der Corona-Krise bewertet wird
– wie digitale Tools helfen, ein BGM unabhängig von Ort und Zeit zu managen
– welche Ideen BGM-Dienstleister haben, um auch zukünftig in vergleichbaren Situationen wie der Corona-Krise Gesundheitsangebote für Beschäftigte anzubieten
– wie Beschäftigte die Arbeitssituation im Homeoffice bewerten
– wie sich Gesundheitsförderung und BGM bei Beschäftigten im Homeoffice gestalten lässt

Corona Studie

Lockdown – Bundesweit wurden Fitness- und Gesundheitsanlagen für mehrere Wochen geschlossen. Über die Auswirkungen dieses Lockdowns auf das Trainingsverhalten wurde – und wird – viel spekuliert. In der Tat waren Trainierende gezwungen, sich während der Zeit der Schließung alternative Trainingsformen zu suchen. Doch wie nachhaltig hat sich das Trainingsverhalten der Mitglieder von Fitness- und Gesundheitsanlagen dadurch tatsächlich verändert? Welche Rolle spielen diese alternativen Trainingsformen heute? Was waren und sind die Erfolgsfaktoren, die die Branche bislang gut durch die Krise geführt haben – und wie geht es weiter? Diesen und zahlreichen weiteren Fragen hat sich die DHfPG in einer umfassenden, deutschlandweiten Befragung von Fitnesstreibenden angenommen, deren Ergebnisse Ihnen im Rahmen dieses Vortrags präsentiert werden.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– ob und wie sich das Trainingsverhalten der Deutschen von der Zeit vor der Schließung über den Lockdown bis heute verändert hat
– wie die Zahlungsmoral der Mitglieder während der Zeit der Schließung war und was die treibenden Größen hinter diesem Verhalten sind
– weshalb den Mitarbeitern in Fitness- und Gesundheitsanlagen eine ganz zentrale Rolle zukommt und weshalb eine Investition in die Mitarbeiter ein, wenn nicht DER Schlüssel zum Erfolg ist
– inwiefern es die Branche selbst in der Hand hat, erfolgreich und gestärkt aus dieser Krise hervorzugehen

Im Rahmen des Vortrags über die DHfPG-Studie zur Auswirkung der Corona-Krise auf die Einstellung und das Trainingsverhalten der Mitglieder haben Sie bereits die zentralen Ergebnisse der Befragung und daraus resultierende Implikationen für die Fitnessbranche erfahren. Für EMS-Anlagen ergeben sich mit Blick auf einige der zentralen Größen Unterschiede zu den konventionellen Anlagen, die nicht zuletzt auf den gänzlich anderen Trainingsansatz und insbesondere auch auf die intensive Betreuung der Mitglieder durch den Trainer zurückzuführen sind. EMS-Anlagen gehen hierbei an einigen Stellen mit gutem Beispiel voran – und zeigen damit auch Erfolgspotenziale für konventionelle Anlagen auf.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie EMS-Anlagen mit Blick auf emotionale Variablen im Vergleich zu konventionellen Anlagen beurteilt werden
– inwiefern sich die intensive Betreuung als zentraler Erfolgsfaktor gerade auch in Zeiten der Krise herauskristallisiert
– welche Bedeutung einem ganzheitlichen Ansatz aus Fitness und Gesundheit zukommt
– welche wertvollen Erkenntnisse Betreiber konventioneller Anlagen aus dem Verhalten der EMS-Anlagen in Zeiten der Krise gewinnen können

Diskussionsforum

Was man aus der „Corona-Zeit“ lernen kann

Niemand konnte noch zu Beginn des Jahres erahnen, was dann ab Mitte März Realität wurde: ein corona-bedingter, flächendeckender Lockdown. Alle Fitnessstudios in Deutschland wurden auf einmal für eine zunächst unbestimmte Zeit geschlossen. Eine solche Krise gab es bis dato noch nie.
In dieser Zeit galt es, schnell zu handeln und die „richtigen“ Schritte einzuleiten. Welche Schritte das im Detail waren, wie sie gewirkt und funktioniert haben und vor allem, was man aus dieser Zeit für die Zukunft lernen kann, wird im Diskussionsforum „Lessons learned aus der Corona-Krise“ von erfahrenen Branchenteilnehmern im Detail besprochen und diskutiert.

Mit dabei sind:
• Roman Spitko – DHfPG (Moderator)
• Henrik Gockel – PRIME TIME fitness
• Stefan Lang – STEP SPORTS & SPA
• Monica Lanzendörfer – Fit in Haan

Erfahren Sie in dieser spannenden Diskussionsrunde:
• wie die Teilnehmer die erste Zeit vor und nach dem Lockdown wahrgenommen haben
• welche konkreten Schritte eingeleitet wurden und wie sie gewirkt haben
• mit welchen Maßnahmen die Kunden in der Krise an das Studio gebunden wurden
• wie die ersten Tage nach der Wiedereröffnung in den Studios verlaufen sind
• was jeder der Forums-Teilnehmer aus der Krise für sein Unternehmen gelernt hat
• worauf zukünftig im Speziellen zu achten ist, um auf eine ähnliche Bedrohung bestmöglich vorbereitet zu sein
• und was sie jetzt noch tun können, um das „neue Normal“ bestmöglich zu meistern

Forum Corona

Nie ist die Zeit besser und notwendiger, um tief greifende Entscheidungen zu treffen, als während einer Krise.

Krise = Chance. Diese Gleichung wirkt wie ein Dé¬jà-vu und unspezifisch. Im Vortrag erhalten Sie konkrete Insights eines Studiobetreibers, der sich 2010 im bereits gesättigten Frankfurter Fitnessmarkt als „Start-up“ neu positioniert hat. Unter Druck, ob Wettbewerb oder Krise, braucht man ein klares, pointiertes Angebot, das den Bedürfnissen einer klar abgegrenzten Zielgruppe entspricht. In einer Krise erwartet jeder Veränderungen oder akzeptiert diese zumindest. D. h. Betreiber müssen jetzt ihr Konzept überprüfen, schärfen und sich ggf. neu positionieren, um in der Krise zu „überleben“ und nach der Krise stärker zu sein als vorher.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– wie sich die Situation im Fitnessmarkt darstellt
– für wen die Krise temporär und für wen sie dauerhaft ist
– welche Angebote noch „Renner“ und welche „Penner“ sind
– wie Sie neben dem Mitarbeitereinsatz aber auch noch das eigentliche Produkt optimieren
– was ein „klassischer“ Gesundheits- und Fitnessclub tun kann
– wie Sie die Krise nutzen können, um das Angebot zu straffen und sich klar zu positionieren

Authentisches Einsetzen von Influencern in Ihrem Unternehmen

Influencer-Marketing kann, wenn man es geschickt und richtig anwendet, ein sehr mächtiges Marketinginstrument sein.
Als „Influencer“ wird jemand bezeichnet, der auf Social-Media-Kanälen aktiv ist und über entsprechende Glaubwürdigkeit und damit Einfluss in seiner speziellen Zielgruppe verfügt.
Anders ausgedrückt ist ein Influencer eine Person mit vielen Followern (bspw. auf Instagram), die den Aussagen und auch den Empfehlungen, die diese Person ausspricht, ein hohes Vertrauen und eine hohe Glaubwürdigkeit entgegenbringen.
Vertrauen und Glaubwürdigkeit sind sehr starke Entscheidungsindikatoren für Kaufentscheidungen von Konsumenten.
Wenn ein Unternehmen der Fitness- und Gesundheitsbranche nun solche „Meinungsführer“ in Form von Influencern für sich gewinnen kann, die eine vertrauensvolle Empfehlung für das eigene Studio abgeben, dann kann das enorme Effekte auf die Kundenneugewinnung, aber im Besonderen auch auf die engere Bindung von bestehenden Kunden haben.

Allerdings kommen beim Influencer-Marketing in der Praxis viele Fragen auf.

Wie funktioniert es? Wie finde ich passende, authentische Influencer? Auf was ist dabei zu achten? Haben Influencer einen Return on Investment? Wie spüre ich Fake-Follower auf? Wie setzte ich eigene Influencer-Marketingkampagnen auf Social Media um?
Effektives Online-Marketing ist gerade in Zeiten von Corona & Co. wichtiger denn je.
Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Sie im kurzweiligen Impulsvortrag von Frederik Neust.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– was Influencer-Marketing ist
– wie man „passende Influencer“ identifiziert, findet und für sich gewinnt
– wie Influencer-Marketing mit der „IMPACT-Strategie“ erfolgreich für die Kundenbindung genutzt werden kann

Einfluss von Muskelmasse und Körperfett auf unser Immunsystem

Das Immunsystem ist die körpereigene Abwehr von Fremdkörpern und Viren und trägt im Wesentlichen dazu bei, dass wir Infekte komplikationslos überstehen. Voraussetzung hierfür ist ein intaktes und voll funktionsfähiges Immunsystem.
In diesem Vortrag werden die Einflussfaktoren erläutert, die dazu beitragen, dass das Immunsystem sein Potenzial störungsfrei entfalten kann. Diese Faktoren sind Bewegung (Schwerpunkt Kraft- und Ausdauertraining), eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Regeneration/Schlaf.
Ein aussagekräftiger Parameter stellt beispielsweise die Körperkomposition dar – viel Muskelmasse und möglichst wenig Körperfett. Im Detail werden diese beiden Parameter sowie deren Einfluss auf den Stoffwechsel und das Immunsystem erläutert. Abgerundet werden die Darstellungen mit wissenschaftlich nachgewiesenen Handlungsanweisungen – somit erfahren Sie, welche Maßnahmen mit welchem Ausmaß effektiv und notwendig sind, um das Immunsystem optimal zu unterstützen.

In diesem Vortrag erfahren Sie mehr über:
– die Darstellung der Funktionen des Immunsystems
– den Einfluss der Muskelmasse
– den Körperfettanteil und dessen Auswirkungen auf die Gesundheit
– Strategien zur Optimierung der Muskelmasse und die Reduktion des Körperfettanteils
– die Regeneration und das Immunsystem
– den Zusammenhang von Bewegung und Immunsystem

Die über Wochen und Monate dauernde Corona-Krise hinterlässt Spuren – Körper, Geist und Soziales sind betroffen

Die nun schon seit Monaten andauernde Corona-Krise hat nicht nur gravierende wirtschaftliche Folgen. Auch unsere Gesundheit ist gefährdet und zwar nicht nur direkt aufgrund einer möglichen Ansteckung mit dem COVID-19-Virus. Auch der Lockdown mit den immer noch andauernden Einschränkungen der persönlichen Freiheit hat Einfluss auf die physische, psychische und soziale Gesundheit. Als wesentliche Krankheitssymptome sind z. B. Übergewicht und Rückenbeschwerden, Kopfschmerzen und Unsicherheit oder Aggressivität und soziale Angst zu nennen – und diese Beschwerden sind nicht nur auf wenige Altersgruppen beschränkt. Sie erfahren in diesem Vortrag, welche Ursachen für diese Krankheitssymptome zugrundegelegt werden können. Zu nennen sind unter anderem (a) ein Mangel an Bewegung, (b) ein Mangel an Informationen und (c) ein Mangel an Kontakten. Exemplarisch werden auch einige Interventionsmöglichkeiten abgeleitet, um an den Symptomen – hier ist zum Beispiel an ein Entspannungstraining zu denken – und an den Ursachen von Beschwerden anzusetzen. Das wäre zum Beispiel dann gegeben, wenn Homeoffice-Zeiten eine feste Struktur besäßen und in definierten Wohnungsbereichen durchgeführt würden.

In diesem Vortrag erfahren Sie:
• welche Beschwerdebilder sich im Zusammenhang mit dem Lockdown abzeichnen
• welche Ursachen für diese Symptome infrage kommen und
• welche Interventionsmöglichkeiten bestehen, um die (möglichen) Folgen abzufedern

„Corona“ als Beschleuniger der Digitalisierung

Die Corona-Pandemie beschleunigt die Digitalisierung der Arbeitsabläufe in deutschen Unternehmen. Aktuelle Studien zeigen, dass viele Unternehmen sich nun viel stärker für neue Technologien und Produkte interessieren als vor der Pandemie. Der digitale Umschwung ist besonders durch den notgedrungenen Einsatz von Homeoffice und digitalen Meetings geprägt. So sind die Hauptbestandteile der coronabedingt schnellen Digitalisierung die Einführung neuer Software für kollaboriertes Arbeiten sowie die Reduzierung von Meetings im Büro und Dienstreisen durch die Einführung virtueller Videokonferenzen. In diesem Vortrag möchten wir Ihnen einen Überblick darüber geben, wie sich „Corona“ als Beschleuniger der Digitalisierung generell und insbesondere auch in der Fitnessbranche ausgewirkt hat.
In diesem Vortrag erfahren Sie:
– welchen Einfluss Corona auf die Digitalisierung hat
– wie die Digitalisierung im Fitnessmarkt ankommt
– wie nachhaltig die Digitalisierung ist

Gewohnheiten in der Krise

Gewohnheiten organisieren unseren Alltag und bis zu 50 Prozent unserer täglichen Aktionen sind gewohnheitsbasiert: Das beginnt mit dem Aufstehen und hört noch nicht einmal mit dem Schlafengehen auf. Gewohnheiten sind ambivalent, denn sie sind auf der einen Seite die größten „Verhinderer“ und auf der anderen Seite bilden sie die Grundlage für das Beste, was wir schaffen können – von Menschen, Unternehmen und ganzen Gesellschaften.
Gewohnheiten geben Sicherheit, Halt und Orientierung – was passiert aber mit Gewohnheiten in der Krise? Sind „Gewohnheiten in der Krise“ in der Krise?
Erfahren Sie zentrale Ergebnisse aus zwei explorativen Online-Befragungen und werfen Sie einen Blick auf die „neue Normalität“ nach der Krise … und vor allem darauf, ob es die geben wird?
Sie erhalten Einblick in den größten Einflussfaktor zur Entwicklung von Gewohnheiten und gleichzeitig bekommen Sie Hintergrundwissen, wie Gewohnheiten strukturiert entwickelt werden müssen, … und vor allem wie lange, damit sie wirksam sind!

In diesem Vortrag erfahren Sie:
– mehr über die Rolle und die Effekte von Gewohnheiten
– zentrale Ergebnisse aus zwei explorativen Online-Befragungen
– welche Gewohnheiten nach der Corona-Zeit erwartet werden
– wie strukturierte Gewohnheitsarbeit funktioniert