Aufstiegskongress - Online Programm 2020

Vorkongress

Thema Referent

Rückenschmerzen gehören zu den am häufigsten angegebenen Schmerzen in Deutschland. In repräsentativen Befragungen gaben bis zu 85 Prozent der befragten Personen an, dass sie mindestens einmal in ihrem Leben bereits Rückenschmerzen hatten (Lebenszeitprävalenz). Über 20 Prozent gaben an, dass sie im Vorjahr unter Rückenschmerzen gelitten hatten, die mindestens drei Monate oder länger angehalten hatten. Für die Behandlung von Erkrankungen der Wirbelsäule und des Rückens entstehen jährlich Kosten in Milliardenhöhe. Diese direkten Kosten, die durch ärztliche Behandlungen, Medikamente, rehabilitative Maßnahmen etc. entstehen, werden durch indirekte Kosten (Produktivitätsausfall bei Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit) weiter erhöht. Somit liegt die Schlussfolgerung nahe, dieses volkswirtschaftliche Problem vor allem durch effektive und effiziente Interventionsmaßnahmen zu lösen, die die Arbeitsunfähigkeitsrate, die Anzahl der Rezidive sowie die Gefahr der Chronifizierung reduzieren und zudem als präventive Interventionsmaßnahmen ausgeübt werden können.

Zu dieser Problematik hat die DHfPG in Kooperation mit der Kieser Training AG eine Studie durchgeführt. Das primäre Forschungsziel bestand in der Evaluation der Effekte eines tertiärpräventiven Krafttrainings nach dem Kieser Training-Konzept im Anschluss an eine medizinische Heilbehandlung bei Personen mit chronischen oder unspezifischen Rückenschmerzen. Untersuchungsgegenstand waren neben funktionellen Effekten (Kraftsteigerung der Rumpfmuskulatur) primär subjektive Wahrnehmungen hinsichtlich physischem und psychischem Gesundheitszustand, der selbst empfundenen Arbeitstauglichkeit sowie hinsichtlich des Chronifizierungsrisikos für die Rückenschmerzen.

Prof. Dr. Christoph Eifler

Firmen wie Polar, Garmin, Suunto u. a. implementieren verstärkt Funktionen in ihre Sport- und Fitnessuhren, um die Nachhaltigkeit der Trainingsbelastungen zu steuern. Die Firma Polar nennt diese z. B. Polar OwnIndex, Nightly Recharge™. Bei Garmin heißen die entsprechenden Funktionen z. B. HFV-Stresstest. Alle diese Funktionen basieren auf der Messung von Daten der Herzfrequenzvariabilität (HFV) bzw. der Herzratenvariabilität (Heart Rate Variability = HRV). Die Messdaten dienen dazu, das Verhältnis vom sympathischen zum parasympathischen Nervensystem zu erkennen. Die entsprechende Darstellung erfolgt auf den Fitness- und Sportuhren u. a. mit Ausprägungen der vagalen Fitness wie beispielsweise dem RMSSD-Wert. Anders als bei den meisten Sport- und Fitnessuhren bisher werden diese Messparameter den Sportlern direkt angezeigt. Dies erfolgt einerseits über die Uhrendisplays und andererseits über Informationstafeln der Apps in Smartphones, Computern und Tablets. Eine besondere Herausforderung für Nutzer dieser Sport- und Fitnessuhren ist, dass sie die Daten von Beat-to-Beat-Intervals in Millisekunden ebenso selbstständig interpretieren müssen wie auch 28-Tage-HRV-Werte. Trainer in Sportvereinen, Gesundheits- und Fitnesseinrichtungen sollten nun die Ansprechpartner für diese Zielgruppe sein. Der Vortrag erläutert allen Interessenten in angemessener Sprache und Form die Grundlagen dieser neurophysiologischen Messparameter. So werden die Trainer verlässliche Ansprechpartner für die Sporttreibenden, was einerseits zur Intensivierung der Trainingsbetreuung und andererseits zur Erhöhung der Kundenbindung führt.

Prof. Dr. phil. Ronny Pohl

„Mehr Stressresistenz“, „fokussierter im Alltag sein“ und „allgemein mehr Zufriedenheit“ – das wünschen sich viele Menschen. Ein möglicher Weg dorthin führt über die Achtsamkeit (engl. mindfulness). Sie ist ein Qualitätsmerkmal des menschlichen Bewusstseins, eine besondere Form von Aufmerksamkeit. Achtsamkeit muss, wie vieles andere auch, geübt werden, wenn sie in unseren (Berufs-)Alltag Einzug halten soll. Es reicht nicht, die Theorie zu kennen. Erst wenn wir Achtsamkeit ausprobieren und wiederholt einsetzen, erfahren wir sie und lernen sie kennen.

Genau hier „scheitern“ die meisten Menschen, denn entweder macht einem die mangelnde Zeit oder das fehlende Angebot eines entsprechenden Achtsamkeitsprogramms den „Strich durch die Rechnung“.

Geeignete Programme, die auf die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen der Trainierenden abgestimmt und zeitlich flexibel durchführbar sind, gewinnen immer mehr an Bedeutung. Aufgrund ihrer guten Verfügbarkeit sind Apps eine effektive Möglichkeit, die diesen Ansprüchen gerecht wird.

Erfahren Sie in diesem Vortrag, wie nach Entwicklung einer solchen App und anschließender Durchführung sowie Evaluation eines sechswöchigen Achtsamkeitstrainings das Achtsamkeitserleben bei berufstätigen Frauen und Männern einer privaten Hochschule untersucht wurde.

Lassen Sie sich inspirieren und nehmen Sie kleine Übungen oder Ideen für sich mit.

Sandra Gärttner

„Einmal dort trainiert … nie wieder“, „unprofessionell!“, „bloß nicht dorthin“, „den Preis keinesfalls wert“ –  Bewertungen von Kunden können nicht nur vernichtend sein, sondern (gerade online) auch in kürzester Zeit eine Vielzahl anderer Personen erreichen. Die Folgen: Ihr Unternehmensimage leidet in der öffentlichen Wahrnehmung, potenzielle Kunden könnten von der Inanspruchnahme Ihrer Leistung absehen und Ihre Konkurrenten profitieren.

Häufig sind negative Emotionen der Grund für solche Reaktionen der Kunden, entstanden durch Fehler bei der Dienstleistungserbringung: ein ungenießbares Essen, lange Wartezeiten, eine verloren gegangene Hotelreservierung, ein vergessener Termin für ein Personal Training etc. Vermeidbar sind solche Fehler nicht. Denn in der Dienstleistung agieren Menschen. Und wo Menschen agieren, passieren Fehler. Die Erwartung der Kunden aber ist eine andere: ein reibungsloser Service – und zwar immer und überall.

Statt sich aber dem unmöglichen Unterfangen zu widmen, Fehler bei der Dienstleistungserbringung gänzlich auszumerzen, sollten Sie sich vielmehr die Frage stellen, wie Sie unmittelbar nach Auftreten solcher Fehler mit dem Kunden agieren. Den Mitarbeitern stehen verschiedene Maßnahmen zur Verfügung, die in diesem Vortrag hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Emotionen der Kunden beleuchtet werden. Humor wird dabei in der Praxis kaum eingesetzt – doch wieso eigentlich nicht? Im besten Fall gelingt es Ihnen nämlich genau damit, dass der Kunde Ihr Unternehmen mit einem guten Gefühl verlässt – und die Gefahr negativer Bewertungen gar nicht erst entsteht. Im Vortrag werden die bedrohlichen Folgen für Unternehmen thematisiert, die schon einmalige Fehler in der Dienstleistung haben können. Demgegenüber werden Maßnahmen präsentiert, mit denen emotional aufgebrachte Kunden schnell zu besänftigen sind, und wie Humor als Wunderwaffe wirken kann.

Sarah Kobel

Bewegung, Haltung und sportliche Leistungsfähigkeit sind komplexe, multivariate Phänomene. Moderne Technologien ermöglichen es, diese durch Erhebung großer Datenmengen umfassend abzubilden. Im Vergleich zu früher entstehen durch die Berücksichtigung neuer Aspekte Potenziale, Prognosen zu verbessern und neues Wissen zu generieren. Andererseits wird durch diese Entwicklung die Datenlage immer unübersichtlicher und es wird zunehmend wichtiger, bedeutsame Informationen zu extrahieren. Trainer und Sportler stehen vor der zentralen Herausforderung, mit der Menge an Daten adäquat umzugehen und diese bestmöglich zu nutzen. Strategien zu Maschinellem Lernen und Data Mining konnten in weitreichenden Domänen vielversprechende Resultate erzielen. Der Einsatz in der Bewegungs- und Trainingswissenschaft fällt bislang jedoch begrenzt aus. Anhand relevanter Praxisbeispiele sowie eigener Forschungsarbeiten soll der Vortrag mögliche Einsatzfelder innerhalb der Bewegungs- und Trainingswissenschaft beleuchten sowie Potenziale und Grenzen der Methodik herausstellen.

Carlo Dindorf

Vorträge

Das Programm wird in Kürze bekannt gegeben.

Fach-Foren und Intensivseminare

Thema Inhalt

„Es gibt kein Medikament und keine Maßnahme, die einen vergleichbaren Effekt hat wie das körperliche Training.“ Dieses Zitat wird oft gebraucht, um die positiven Effekte des Sports auf die Gesundheit zu beschreiben. Sport als Medikament – ein durchaus berechtigter Ansatz. Ein Medikament kann aber nur dann optimal wirken, wenn die Dosierung stimmt. Wenn wir sportliches Training „verschreiben“, dann müssen wir ebenso abschätzen, welche Dosis optimale Effekte bringt. Eventuell zeigen sich bei einer Überdosis Training kurz- und mittelfristig zuerst nur die positiven Effekte. Unerwünschte Nebenwirkungen kommen oft zeitverzögert und schleichend. Nachhaltig trainieren bedeutet, möglichst hohe Gesundheitswirkungen ohne gravierende Nebenwirkungen zu erzielen. Hier stellt sich die Frage, wie man hochintensiv und dennoch mit langfristigem gesundheitlichen Nutzen trainieren kann?
Nachhaltiges Training bedeutet auch, offen für neue Trainingsansätze zu sein. Überträgt man Erkenntnisse aus der Neurophysiologie auf das Training, so eröffnen sich neue Perspektiven über die klassische biomechanische Sichtweise hinaus. Der Ansatz des Neurotrainings widmet sich diesem Aspekt und zeigt auf, wie Schmerzwahrnehmung oder individuelle Leistungsressourcen nachhaltig verbessert werden können – und das ohne gravierende Nebenwirkungen.
It’s time for action – Training schon heute so gestalten, dass man auch in Zukunft noch von den positiven Gesundheitswirkungen profitieren kann.

In diesem Forum erfahren Sie:

  • wie sich die Bruttoeffektivität von der Nettoeffektivität des Trainings unterscheidet
  • wie man hochintensiv und trotzdem nachhaltig trainieren kann
  • was den input-orientierten Trainingssatz vom output-orientierten Ansatz unterscheidet
  • wie man mit Neurotraining die Schmerzwahrnehmung und die Leistungsressourcen beeinflussen kann

Prof. Dr. Christoph Eifler: Beachtung der Brutto- und Nettowirksamkeit des sportlichen Trainings
Prof. Dr. Ulf Sobek: Neurotraining – Inputorientiertes Training versus outputorientiertes Training

Gemeinhin gilt die Devise, dass es für Unternehmen der Fitness- und Gesundheitsbranche „günstiger“ ist, bestehende Kunden zu binden und zu halten, als neue Kunden zu gewinnen.

Die bisherigen Auswirkungen der Corona-Pandemie haben in diesem Zusammenhang jedoch aufgezeigt, wie wichtig eine effektive Kundenbindung ist.

Oftmals liegt bzw. lag jedoch der Fokus im täglichen Handeln vermehrt auf der Neukundengewinnung während die Kundenbindung hintenansteht.

Durch ein Vernachlässigen der Kundenbindung werden vorhandene Potenziale nicht in dem Maße genutzt, wie es möglich wäre.

Gerade in der Fitness- und Gesundheitsbranche bestehen durch die Laufzeitverträge und den häufigen persönlichen Kontakt zum Kunden enorme Potenziale hinsichtlich einer effektiven Kundenbindung.

Im Forum „Kundenbindung“ geht es darum, Perspektiven zu schaffen, und zwar JETZT. It´s „time for action“!

In diesem Forum erfahren Sie:

  • warum Kundenerlebnisse ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Kundenbindung sind
  • wie Sie unvergleichbare Kundenerlebnisse schaffen, damit Ihre Kunden zu „Fans“ werden
  • wie Sie mithilfe von Social Media und „Influencer Marketing“ Ihre Kunden und im Besonderen Ihre Fans für die Kundenbindung nutzen können

Frederik Neust: Influencer- & Social-Media-Marketing
Niko Russ: Wie Kunden zu Fans werden

Die zunehmende Komplexität der Arbeitswelt sowie die Corona-Pandemie und ihre Folgen stellen Unternehmen im Gesundheits- und Fitnessmarkt hinsichtlich ihrer Unternehmensführung wie nie zuvor vor neue Herausforderungen. Mitarbeiter und Kunden bei der Erreichung der eigenen Ziele zu fördern und zu unterstützen, spielt hierbei eine zentrale Rolle. Die gezielte Integration ausgesuchter Coaching-Methoden im eigenen Führungsstil ermöglicht es, die Potenziale und die Eigenverantwortlichkeit von Mitarbeitern (aber auch der Kunden) zu steigern. Im Rahmen des Forums wird dargestellt, wie durch Coaching-Interventionen die Führungsarbeit und die eigene Führungsrolle kompetent ausgefüllt werden können und welche Kompetenzen hierfür bei der coachenden Führungskraft vorhanden sein sollten. Weiterhin wird dargestellt, welche innere Haltung unterstützen kann und warum der Aspekt des Self-Leadership im Rahmen moderner Führung eine so wichtige Rolle einnimmt.

In diesem Forum erfahren Sie:

  • wie Coaching-Methoden Leadership und Self-Leadership sinnvoll ergänzen können
  • wie es mit Coaching-Methoden gelingt, Mitarbeiter (und Kunden) zu motivieren, Vertrauen zu schaffen und eigenverantwortliches Arbeiten zu ermöglichen
  • über welche Methodenkompetenzen eine coachende Führungskraft verfügen sollte und wie diese erworben werden können
  • welche Haltung eine coachende Führungskraft im Umgang mit sich selbst und den eigenen Grenzen sowie im Umgang mit Neuem und Veränderungen unterstützen kann
  • wie Sie Coaching-Methoden in der beruflichen Praxis für sich selbst, Ihre Mitarbeiter und Ihre Kunden erfolgreich zur Anwendung bringen können

Nicolai Rolli: Coaching - Ein Perspektivenwechsel in Mitarbeiterführung und Kundenbindung
Prof. Dr. Julia Krampitz: Coaching und Self-Leadership – eine gesunde Symbiose

Zu oft kommt es auch heute noch vor, dass sich in Fitness- und Gesundheitseinrichtungen entweder gar keine oder zu kurzfristige und wenig nachhaltige Ernährungskonzepte befinden.
Um seine Kunden effektiv betreuen zu können und die Fluktuationsrate zu reduzieren, sollte mit langfristigen Zielen geplant werden, die somit auch nachhaltiger und beständiger sind. Nicht jeder Hype, der gerade im Bereich Ernährung aufblitzt, sollte direkt im Studio umgesetzt werden. Kritische Betrachtungen von bestimmten Trends sollten als Information an die Kundschaft weitergegeben werden, sodass diese sich mit ihrer Unsicherheit nicht alleingelassen fühlen. Um Fakten von Fake News voneinander unterscheiden zu können, benötigt das Unternehmen eine qualifizierte Fachkraft. Ernährungsberater betrachten die aktuellen Trends, bewerten diese aus neutraler wissenschaftlicher Sicht und können dann sinnvolle Empfehlungen für die Kunden aussprechen. Dies schafft Vertrauen zum Unternehmen, befähigt den Kunden einfache Ernährungsfragen selbst zu beantworten und trägt zur nachhaltigen Unternehmensführung bei.

In diesem Forum erfahren Sie:

  • wie Sie die Ernährung gestalten sollten, um auch noch mit 80 Jahren top in Form zu sein
  • wie Sie mit nachhaltiger Ernährungsberatung Kunden halten und begeistern
  • warum jedes Fitness- und Gesundheitsunternehmen mindestens einen Ernährungsberater haben sollte

Jola Jaromin-Bowe: Ernährungsexperten im Fitnessunternehmen – Nachhaltig investiert vs. „Jeder kann’s“
Clive Salz: Ernährung in allen Lebenszyklen – Heute schon an morgen denken

Gruppentraining im Wandel der Zeit ist gekennzeichnet durch Aktionen und Perspektiven im Sinne von Trends, Neuentwicklungen, zunehmender Technisierung sowie auch hinsichtlich der Wahrnehmung und Akzeptanz des Gruppentrainings in der breiten Öffentlichkeit und bei Gesundheitsorganisationen.
Mit diesem Wandel des Gruppentrainings ergeben sich neue Potenziale und Herausforderungen. Die Ansprüche, Bedürfnisse und Wünsche der Teilnehmer haben sich verändert. Während anfänglich die Bewegung zur Musik im klassischen Aerobic, Step Aerobic oder in Bauch-Beine-Po-Kursen im Fokus stand, so erwartet die Kunden von heute ein beinahe unüberschaubares Spektrum an Kursangeboten.
Mit den Erwartungen der heutigen Teilnehmer im Gruppentrainingsbereich haben sich auch die Anforderungen an die Kompetenzen eines optimalen Gruppentrainers geändert. Der Kursleiter von heute muss „Experience“-Erlebnisse schaffen, seine Teilnehmer mit Aktionen begeistern und gleichzeitig ein großes Fachwissen nachweisen können. Der moderne Gruppentrainer ist Trainingsexperte, Entertainer, Vorbild und Dienstleister zugleich. Durch das Hand-in-Hand-Arbeiten zwischen den Unternehmen, den Gruppentrainern und den Mitgliedern kann eine erfolgreiche und nachhaltige Beziehung entstehen, aus der alle Beteiligten Vorteile ziehen können.

In diesem Forum erfahren Sie:

  • wie sich Gruppentraining im Wandel der Zeit entwickelt hat
  • welche Zielgruppen mit Gruppentraining angesprochen werden (können) und wie auf sie eingegangen werden kann
  • welche Anforderungen hinsichtlich der Kompetenzen an den modernen Gruppentrainer gestellt werden
  • wie ein Unternehmen seine Gruppentrainer unterstützen kann
  • welche Potenziale und Perspektiven sich aus den gewonnenen Erkenntnissen ergeben

Katja Karalus:  Gruppentraining im Wandel der Zeit – Entwicklungen, Herausforderungen, Perspektiven 
Sandra Gärttner: Der Gruppentrainer im Wandel der Zeit – Welche Kompetenzen sind heute entscheidend?

Der Wandel der Arbeitswelt führt zu Veränderungen der beruflichen Tätigkeiten, zu einem anderen Zeitmanagement, zu neuen Organisationsformen und damit auch zu veränderten und neuen gesundheitlichen Belastungen. Viele krankheitsbedingte Fehlzeiten am Arbeitsplatz werden unmittelbar der beruflichen Tätigkeit zugeschrieben. Sie belasten die Unternehmen und führen auch zu hohen volkswirtschaftlichen Schäden. Folgerichtig setzen Maßnahmen zum Schutz und zum Erhalt der Gesundheit der Mitarbeiter oft an konkreten Problemsituationen an und haben zum Ziel, arbeitsbedingte Gesundheitsstörungen und Krankheitsausfälle zu reduzieren.
In dieser Diskussion kann man den Eindruck gewinnen, dass Arbeit zwangsläufig krank macht. Studien zeigen jedoch, dass eine regelmäßige Erwerbstätigkeit allein vor dem Hintergrund der finanziellen Absicherung des eigenen Lebensstandards als zentrale Gesundheitsressource anzusehen ist und Wohlbefinden sowie Lebensqualität unmittelbar beeinflusst werden.
Es stellen sich daher die Fragen, unter welchen Umständen Arbeit krank macht und was Förderfaktoren sein können, um Mitarbeiter langfristig leistungsfähig und gesund zu halten.

In diesem Forum erfahren Sie:

  • welchen Einfluss das Erleben von Sinnhaftigkeit der beruflichen Tätigkeit auf die Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Mitarbeiter und damit auf das Krankheitsgeschehen in Unternehmen hat
  • welche Rolle Führungskräften zukommt, damit Mitarbeiter die eigene berufliche Tätigkeit als sinnstiftend empfinden
  • wie die Max-Planck-Gesellschaft Betriebliches Gesundheitsmanagement in den einzelnen Instituten und Einrichtungen strategisch und nachhaltig implementiert

Christoph Mundt: Sinnstiftende Arbeit macht gesund und glücklich – eine neue Perspektive im BGM
Anke Mächler und Anette Hausmann: Nachhaltiges Health Management in der Max-Planck-Gesellschaft zur Sicherung eines exzellenten Wissenschaftssystems

 

Fach-Forum Sportökonomie
Wird in Kürze bekannt gegeben