Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) entwickelt sich zunehmend zu einem wichtigen Geschäftsfeld für Fitness- und Gesundheitsanbieter. Der Aufstiegskongress 2026 zeigt mit zwei praxisnahen Programmpunkten, wie Studios und Gesundheitsdienstleister Unternehmen als langfristige Partner gewinnen und ihre Expertise erfolgreich im betrieblichen Kontext einsetzen können.
BGM weiterdenken: Neue Chancen durch Netzwerke und Kooperationen
In der Gesprächsrunde „BGM weiterdenken – aktuelle Entwicklungen und Chancen“ diskutieren Laura Bächle, Heike Drechsler und Anke Mächler-Poppen, wie sich Fitness- und Gesundheitsanbieter erfolgreich im Betrieblichen Gesundheitsmanagement positionieren können.
Im Mittelpunkt stehen konkrete Strategien, um Unternehmen als Kunden zu gewinnen und nachhaltige Kooperationen aufzubauen. Die Expertinnen zeigen, wie regionale Netzwerke, Krankenkassen und weitere Akteure als Multiplikatoren genutzt werden können und welche Erfolgsfaktoren bei der Ansprache von Entscheidern entscheidend sind.
Besonders praxisnah wird aufgezeigt, wie Gesundheitsanbieter ihre fachliche Kompetenz sichtbar machen und sich als verlässliche Partner für Unternehmen etablieren. Dabei geht es nicht nur um einzelne Gesundheitsaktionen, sondern um langfristige BGM-Konzepte mit nachhaltigem Mehrwert für Betriebe und Beschäftigte.
Hochkarätige Expertise aus Praxis, Beratung und Spitzensport
Die Gesprächsrunde vereint unterschiedliche Perspektiven auf das Thema BGM.
Laura Bächle bringt ihre Erfahrung als Betriebsleiterin eines interdisziplinären Gesundheitszentrums ein und begleitet Unternehmen unter anderem bei der Entwicklung gesundheitsförderlicher Organisationsstrukturen, Resilienzprogrammen und Maßnahmen der gesunden Führung.
Heike Drechsler, zweifache Olympiasiegerin und Gesundheitsbotschafterin der BARMER, überträgt die Erfolgsprinzipien des Spitzensports auf die Arbeitswelt. Themen wie Motivation, Prävention, Resilienz und leistungsfördernde Führung stehen dabei im Fokus.
Anke Mächler-Poppen verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Betrieblichen Gesundheitsmanagement und der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Als Beraterin, Auditorin und Dozentin vermittelt sie praxisnahe Lösungen, die Unternehmen und Gesundheitsanbieter gleichermaßen voranbringen.
BEM als Türöffner für erfolgreiche BGM-Kooperationen
Ein weiterer Programmhöhepunkt ist der Vortrag „BEM als Türöffner für BGM-Kooperationen durch qualifizierte Gesundheitsstudios“ von Anke Mächler-Poppen.
Im Fokus steht das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM), das für Unternehmen eine gesetzliche Verpflichtung darstellt. Gerade hier ergeben sich für qualifizierte Gesundheitsstudios attraktive Möglichkeiten, sich als kompetente Partner zu positionieren.
Der Vortrag zeigt, wie Studios mit gezielten Angeboten in den Bereichen Bewegung, Stressmanagement sowie Sport- und Bewegungstherapie Unternehmen bei der Sicherung der Arbeitsfähigkeit unterstützen können. Darüber hinaus wird erläutert, wie eine klare Zielgruppenansprache, nachvollziehbare Nutzenargumente und passgenaue Dienstleistungen den Einstieg in langfristige BGM-Kooperationen erleichtern.
BGM eröffnet neue Perspektiven für die Fitness- und Gesundheitsbranche
Die beiden Vorträge machen deutlich, dass Betriebliches Gesundheitsmanagement weit mehr ist als ein zusätzlicher Service. Es bietet Fitness- und Gesundheitsanbietern die Chance, neue Zielgruppen zu erschließen, ihre Marktposition zu stärken und langfristige Partnerschaften mit Unternehmen aufzubauen.
Wer sein Angebot strategisch auf die Bedürfnisse von Unternehmen ausrichtet, kann sich als kompetenter Ansprechpartner für Prävention, Gesundheitsförderung und den Erhalt der Arbeitsfähigkeit etablieren. Der Aufstiegskongress 2026 liefert dafür wertvolle Impulse, Best Practices und konkrete Handlungsempfehlungen aus erster Hand.