Wissenschaftskongress: Themen – Referenten

Alle relevanten Informationen zum Wissenschaftskongress finden Sie hier.


>> 14.30 Uhr - 14.40 Uhr:

Eröffnung des Vorkongresses


>> 14.40 Uhr - 15.10 Uhr:

Länger gesund und jung durch Sport – Was sagt die Wissenschaft? - Effekte unterschiedlicher Trainingsformen auf ausgewählte Gesundheitsparameter und die Zellalterung

Referent:
Prof. Dr. Arne Morsch
Fachbereichsleiter Gesundheitswissenschaft/Gesundheitsförderung DHfPG und BSA-Akademie

Kurzbeschreibung:
Es ist wissenschaftlich gut nachgewiesen, dass regelmäßige körperliche Aktivität Risikofaktoren für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv beeinflusst und die Sterblichkeit aufgrund dieser Erkrankungen reduziert. Entsprechende Erkenntnisse stammen allerdings meist aus Beobachtungsstudien. Randomisierte kontrollierte Interventionsstudien, die die Vergleichbarkeit von Interventions- und Kontrollgruppe sicherstellen, finden sich hingegen selten. Somit ist die grundsätzliche Wirksamkeit körperlicher Aktivität zwar epidemiologisch belegt, aber weder die genaue Dosierung noch das Ausmaß gesundheitlicher Effekte bei unterschiedlichen Belastungsformen sind ausreichend untersucht.
Wenn es um die Vorbeugung von Erkrankungen geht, wird einem präventiven Ausdauer- und Krafttraining eine besondere Bedeutung beigemessen. Da dies in unterschiedlichen Formen, Intensitäten und Umfängen erfolgen kann, wurde im Rahmen einer kontrollierten Trainingsstudie, der sogenannten SAusE-Studie (Saarländische Ausdauer-Etappe), die präventiven Effekte eines Ausdauertrainings nach der Dauer- und der Intervallmethode sowie eines Kraftausdauertrainings untersucht. Es wurde der Frage nachgegangen, welche spezifischen Gesundheitseffekte sich bei den unterschiedlichen Trainingsformen erzielen lassen und ob sich hieraus auch Erklärungsansätze für den lebensverlängernden Effekt von körperlicher Aktivität ableiten lassen. Hierzu liefert der Vortrag die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse.


>> 15.10 Uhr - 15.45 Uhr:

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>> 15.45 Uhr - 16.20 Uhr:

EMS-Training für Menschen mit Krebs: Potenziale und Risiken - Eine Übersicht über die Studienlage zu Elektromyostimulationstraining mit onkologischen Patienten

Referent:
Prof. Dr. Friederike Rosenberger
DHfPG und Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg

Kurzbeschreibung:
Bei der Elektromyostimulation (EMS) werden durch elektrische Impulse, die über Hautelektroden oder spezielle Funktionswäsche auf Muskeln bzw. Muskelgruppen appliziert werden, Kontraktionen erzeugt. Diese unwillkürlichen Muskelkontraktionen setzen einen Trainingsreiz, der unter anderem zu mehr Kraft und Ausdauer führt. EMS wird bei bestimmten Patientenpopulationen und in der Fitnessbranche eingesetzt. In der Onkologie ist der Einsatz von EMS jedoch bislang nicht etabliert, obwohl Krebsbetroffene häufig an Kraft- und Ausdauerverlusten leiden. Ein Grund hierfür scheinen fehlende Daten zur Sicherheit und zu den Effekten von EMS bei onkologischen Patienten zu sein. Inzwischen liegen jedoch erste Studien vor und es ist Ziel dieser Übersicht, die Datenlage zu EMS in der Onkologie zusammenzufassen. Bislang existieren eine Übersichtsarbeit und mehre Originalarbeiten unterschiedlicher Qualität (von Case Reports bis zu randomisierten kontrollierten Studien). Als Zielsetzungen der Studien lassen sich Nachweise der Machbarkeit, allgemeine Steigerungen der Muskelkraft oder Lebensqualität sowie Reduktionen spezieller Beschwerden wie Lymphödem, Schluckstörungen oder Stuhlinkontinenz unterscheiden. Entsprechend heterogen sind die Patientenkollektive und EMS-Interventionen. Meta-analytisch zeigten sich im Vergleich zu Kontrollgruppen ohne Intervention nicht signifikante positive Effekte von EMS auf die Kraft und signifikante positive Effekte von EMS auf die Lebensqualität (O’Connor et al. 2018). Die Sicherheit wurde nur in wenigen Studien adressiert, welche außer Hautirritationen und leichten muskulären Beschwerden keine unerwünschten Ereignisse berichten. Insgesamt scheint EMS bei onkologischen Patienten sicher zu sein und sich positiv auf die Lebensqualität auswirken – allerdings ist die Evidenz hierfür angesichts der noch immer unzureichenden Datenlage schwach.


>> 16.20 Uhr - 16.50 Uhr:

Pause


>> 16.50 Uhr - 17.25 Uhr:

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>> 17.25 Uhr - 17.55 Uhr:

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>> 17.55 Uhr - 18.00 Uhr:

Verabschiedung


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