Wissenschaftskongress: Themen – Referenten

Alle relevanten Informationen zum Wissenschaftskongress finden Sie hier.


>> 14.30 Uhr - 14.40 Uhr:

Eröffnung des Vorkongresses


>> 14.40 Uhr - 15.10 Uhr:

Ziele, Charakteristika und selbstberichteter Gesundheitszustand von Neukunden in Fitness-Studios

Referent:
Matthias Schömann-Finck
M.Sc. Patient Management, wissenschaftlicher Mitarbeiter DHfPG

Kurzbeschreibung:
Der Vortrag wird Ergebnisse des gleichnamigen Forschungsprojektes vorstellen. Das Projekt erhebt seit 2016 im Rahmen von Bachelor-Thesen DHfPG-Studierender Daten zu Neukunden in kommerziellen Fitness-Studios, da solche Daten bislang in Deutschland nur in begrenztem Rahmen erhoben wurden. Im Mittelpunkt des Interesses stehen insbesondere die Motivation der Neukunden, Charakteristika wie Lebensstil der Befragten und deren selbstberichteter Gesundheitszustand. Die Abfrage der Motivation soll klären, ob die zunehmende Ausrichtung der Fitnessbranche in Richtung „Gesundheit“ den Interessen neuer Mitglieder gerecht wird.

 


>> 15.10 Uhr - 15.45 Uhr:

Einflussgröße und -höhe verschiedener anthropometrischer Parameter auf die maximale Stromtoleranz beim GK-EMS-Training

Referent:
Joshua Berger
M.Sc. Sportwissenschaft, wissenschaftlicher Mitarbeiter TU Kaiserslautern

Kurzbeschreibung:
Als neuere Trainingstechnologie gilt das GK-EMS-Training als hocheffektiv und zeiteffizient. Im Vergleich zum klassischen, konventionellen Krafttraining ist die Evidenz von Einflussfaktoren wie anthropometrische Parameter auf die maximale Leistungsfähigkeit noch wenig geklärt. Im Vortrag wird daher thematisiert, inwieweit anthropometrische Faktoren, vor allem die Hautfaltendicke, Körperfett und Maße der BioImpedanz-Analyse, einen Einfluss auf die maximale Stromtoleranz beim GK-EMS-Training haben.

 


>> 15.45 Uhr - 16.20 Uhr:

Herausforderung Ligaorganisation – Eine Status-Quo-Analyse der bisherigen Flexibilisierungs-Maßnahmen des DFB

Referent:
Florian Schmidt
M.Sc. Sportwissenschaft, wissenschaftlicher Mitarbeiter DHfPG

Kurzbeschreibung:
Sportfachverbände stehen aktuell vor zahlreichen Problemfeldern. Demografische Veränderungen, eine vermehrte Individualisierung und ein zurückgehendes Wettkampf-Engagement sind Herausforderungen, mit denen sich nicht nur der DFB konfrontiert sieht. Regional höchst unterschiedliche Entwicklungen stellen den Dachverband zukünftig vor die Aufgabe, Lösungen und Antworten zu finden, um das bestehende Liga- und Wettkampfsystem auf Dauer flächendeckend aufrechterhalten zu können. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, wurden 2013 die „Flexibilisierungsmaßnahmen im Nachwuchsfußball“ eingeführt. Auf Basis einer umfangreichen Befragung wird im Vortrag der aktuelle Status quo dargestellt und praxisnah an diesem konkreten Projekt aufgezeigt, welche Herausforderungen die „Sportökonomen von morgen“ im Rahmen der Verbands- bzw. Vereinsorganisation erwarten.

 


>> 16.20 Uhr - 16.50 Uhr:

Pause


>> 16.50 Uhr - 17.25 Uhr:

Motivdispositionen und ihre Auswirkung auf Sportpartizipation bzw. Drop-Out – Eine experimentelle Überprüfung des „Kompensationsmodells der Motivation und Volition“ im Sportkontext

Referent:
Philipp Kopp
Dipl. Kaufmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter TU München

Kurzbeschreibung:
Häufig verfolgen Menschen langfristige gesundheits- und sportbezogene Ziele um sog. „delayed rewards“ zu erhalten. Körperliche Aktivität und Sport werden also hauptsächlich wegen der positiven Wirkung auf physische Fitness, Wohlbefinden und Gesundheit betrieben. Allerdings ist kontinuierliches Engagement in zielbezogene Aktivitäten und Verhaltensweisen entscheidend um diese „delayed outcomes“ überhaupt zu erhalten, so dass eine dauerhafte Persistenz bzw. Beharrlichkeit letztlich essentielle Voraussetzung ist. Obwohl Menschen „delayed rewards“ im Rahmen ihrer Zielverfolgung in hohem Maße wertschätzen, haben sie dennoch Probleme ihre Absichten und Vorsätze auch nachhaltig zu verfolgen. Im kommerziellen Bereich kann dies zu inhärenten Problemen gerade für Fitnessdienstleistungen führen. Diese müssen sich jährlich mit hohen „Drop-Out“-Raten ihrer Mitglieder auseinandersetzen, die das Training nach vergleichsweise kurzer Zeit wieder abbrechen um somit in alte Verhaltensmuster zurückzufallen. Dabei stellt sich nun die Frage welche manifestierten, intrapsychischen Handlungskonflikte dazu geführt haben können den Drop-Out zu begünstigen und das Training abzubrechen. Im Rahmen der hier vorgestellten Studiendesigns wird das Kompensationsmodell der Motivation und Volition implementiert um beispielhaft den Einfluss verschiedener Motiv-Ausprägungen auf die langfristige Sportpartizipation bzw. den „Drop-Out“ sowohl auf proximaler sowie distaler Motivationsebene zu untersuchen. Ziel ist es, intrapsychische Faktoren zu identifizieren, die einen Prädikator für das Phänomen „Drop-Out“ darstellen können. Um zu verstehen durch was langfristige Persistenz bedingt ist, soll neben den Ausprägungen bewusster und unbewusster Motive zwischen „immediate“ und „delayed“ rewards unterschieden werden.

 


>> 17.25 Uhr - 17.55 Uhr:

Effekte eines 10-wöchigen WB-EMS Trainings auf ausgewählte Leistungsparameter

Referent:
Joshua Berger
M.Sc. Sportwissenschaft, wissenschaftlicher Mitarbeiter TU Kaiserslautern

Kurzbeschreibung:
Ganzkörper-EMS (GK-EMS)-Training zählt sowohl im Breiten- als auch im Leistungssport als hocheffiziente Trainingsmethode. Die aktuelle Trainingsmethodologie ist sehr praxisorientiert und die Effektivität verschiedener Frequenzbereiche des GK-EMS-Trainings in direktem Bezug zu ausgewählten Leistungsparametern gilt bislang als nicht eindeutig belegt. Inwieweit verschiedene Stimulationsfrequenzen (20Hz vs. 85Hz) bei ansonsten identischem Training über 10 Wochen zu unterschiedlichen Effekten führen, wurde bei 45 Probanden untersucht. Im Vortrag werden die Ergebnisse vorgestellt.

 


>> 17.55 Uhr - 18.00 Uhr:

Verabschiedung


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